Energie sparen durch den Einbau einer Enthärtungsanlage

Welche Auswirkungen hat hartes Wasser auf die Funktion und den Energieverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte?

Überall wo Wasser mit alkalischen Stoffen, insbesondere mit Seife in Kontakt kommt, erwärmt, verdampft, verdunstet oder verwirbelt wird, entweicht kalklösende Kohlensäure, Folge: der Kalk fällt aus, Kalkseife und/oder Kalkstein entsteht.

Welche Geräte sind besonders von diesem Effekt betroffen?

Wasch- und Spülmaschinen, Boiler, Heizungen, Wassererwärmer, Wasserkocher, Kaffeemaschinen, warmwasserführende Leitungen, Rohrbiegungen, Thermostatventil usw. Ein 12 mm dicker Kalkansatz auf einem Heizelement, wie Sie es fasst bei jedem vorher erwähnten Gerät finden, erhöht den Energiebedarf um 60 %. Somit kann z.B. die angegeben Energieklassifizierung welche von betroffenen Geräten angegeben wird gar nicht mehr eingehalten werden.

Wann lohnt sich der Einbau einer Enthärtungsanlage?

Der Einbau einer SVGW zertifizierten Enthärtungsanlage lohnt sich ab einer Wasserhärte von 20 °fH.

Weshalb ist der Einbau einer Enthärtungsanlage heute notwendiger als noch vor 30 bis 40 Jahren?

Früher fand man in einem Haushalt nicht viel mehr als einem Bad, einer Toilette und ein paar Wasserhähnen vor. Heute hat praktisch jeder Haushalt eine Waschmaschine, Boiler, Wasserkocher, Geschirrspüler usw. zudem hat sich die Technik der Haushaltgeräte verfeinert, es werden höhere Heizdichten und Temperaturen bei geringeren Wandstärken gefordert und eingesetzt. Dinge die gegen Kalkablagerungen äusserst empfindlich sind.

Wieso lebe ich durch den Einbau einer Enthärtungsanlage ökologischer?

Durch die erhöhte Lebenserwartung Ihrer Haushaltsgeräte wird die sogenannte „graue Energie“, also Energie, die beispielsweise für den Transport, die Lagerung und vor allem die Entsorgung eines Produkts verbraucht wird um bis zu 50 % reduziert.